Gemeinde Arrach

Landkreis Cham

 
 

Aktuelles aus dem Rathaus


A C H T U N G
!!! Wassernotstand im Gemeindebereich Arrach !!!

In den letzten Tagen hat sich die Trinkwassersituation in Arrach nochmals dramatisch verschlechtert. Aus diesem Grund ruft die Gemeinde Arrach den sofortigen Wassernotstand aus. Dies bedeutet, dass Verstöße gegen das Wasserspargebot (Autowaschen, Blumengießen usw.) ggf. geahndet werden können. Trotz mehrmaligen Aufrufes in der Presse gibt es leider immer noch uneinsichtige Abnehmer, welche kostbares Trinkwasser beispielsweise zum Autowaschen verwenden. Sollte sich die Situation nicht verbessern, müsste in absehbarer Zeit eine Versorgung mit Tanklastern erfolgen. Dies würde jedoch auch eine Erhöhung der Wasserpreise, die Erfordernis, Trinkwasser abzukochen usw. bedeuten. Daher fordern wir alle Bürgerinnen und Bürger nochmals auf, den Wasserverbrauch weitestgehend einzuschränken.

 

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

 

 

Gemeinde Arrach

Sepp Schmid
1. Bürgermeister

 









Katzen-Kastrationsaktion
der Ehrenamtlichen Katzenhilfe Landkreis Cham e.V.
vom 15. November 2018 bis 28. Februar 2019


Auf diesem Wege möchte die Ehrenamtliche Katzenhilfe Landkreis Cham e.V. allen
im Landkreis Cham ansässigen Haushalten sowie Besitzern von Bauernhöfen mit
großem Katzenbestand (vier Katzen und mehr) folgendes Angebot unterbreiten:


Wer sich in dem genannten Zeitraum bereit erklärt seinen gesamten Katzenbestand
über den Verein kastrieren zu lassen, erhält dies zu einem Sonderpreis!
Die Kosten der Kastration inklusive Tätowierung und Implantation eines
Transponderchips belaufen sich für einen Kater auf € 40,00 anstatt regulär € 105,00
und für eine Kätzin auf € 60,00 anstatt regulär € 150,00. Die Differenz zwischen den
Beträgen wird vom Verein getragen.


Sollten Sie verwilderte und scheue Katzen besitzen, stellt dies für den Verein kein
Problem dar. Mittels Lebendfallen können auch diese Katzen durch die
ehrenamtlichen Helfer eingefangen werden.
Die Registrierung der kastrierten und gekennzeichneten Katzen auf den Besitzer wird
von der Ehrenamtlichen Katzenhilfe Landkreis Cham e.V. vorgenommen.
Ziel dieser Kastrations- und Kennzeichnungsaktion ist die Eindämmung der
unkontrollierten Vermehrung von Katzen im Landkreis Cham sowie eine eindeutige
Zuordnung des Besitzers einer Katze. Die Kennzeichnung und Registrierung
gewährleistet die Rückvermittlung einer gefundenen Katze.
Durch die Kastration und Kennzeichnung werden den Städten/Gemeinden und somit
auch den Bürgern Kosten erspart.


Wenn Sie Interesse an dieser Sonderaktion haben, bittet der Verein um baldige
Anmeldung um die Kastrationen planen zu können.


Kontaktdaten:
Ehrenamtliche Katzenhilfe
Landkreis Cham e.V.
Hohenriedstr. 29
93455 Traitsching/Höhhof
Telefon: 09467 / 711 462
www.katzenhilfe-cham.de







Musik und Gesang als roter Faden im Leben von Franz-Xaver Winter                                                                                                                    

Musikalischer Abschied von einem begnadeten Sänger - acht Vereine gaben verdientem Mitglied, Gönner und Funktionär das letzte Geleit – die Musik und der Gesang waren sein Leben 


„Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden“ – dieses Zitat von Marcus Tullius Cicero, gesprochen von Bürgermeister Sepp Schmid in seinem Nachruf, sind bezeichnend für Franz Xaver Winter, der in seinen letzten Stunden auf ein erfülltes Leben zurückblicken konnte. Am 30. Oktober entschlief er sanft im Alter von 84 Jahren am Vorabend des Festes des Haibühler Kirchenpatrons Wolfgang. Eine sehr große Trauergemeinde nahm beim Requiem in der Pfarrkirche Abschied von einem überaus geschätzten Mitglied der Pfarrei und verdienten Persönlichkeit der Gemeinde. Die von Pfarrer Johann Wutz zelebrierte Messfeier war eindrucksvoll musikalisch gestaltet vom Gemeinschaftskirchenchor Haibühl-Hohenwarth mit Orchester (Leitung Ewald Pirtzl, Dirigent Gereon Schlepütz), den Lamer-Winkel-Sängern und Solo-Trompeter Anton Meindl.                         


In Bezug auf das Evangelium vom Guten Hirten erkannte Pfarrer Wutz in seiner Trauerrede eine Verbindung zum bewegten Lebenslauf des Verstorbenen, der ein erfülltes, ja übervolles Leben dokumentiert, so der Priester. Franz-Xaver Winter wurde am 21. August 1934 geboren. Im Alter von neun Jahren bis zum Ende seiner Volksschulzeit im Jahr 1948 tat er in der „alten“ Pfarrkirche Haibühl Dienst als Ministrant. 1961 erfolgte die Heirat mit seiner Ehefrau Ida, dann die Geburt der Kinder Gabriela und Thomas. Neben mehreren Stationen der beruflichen Ausbildung fing Winter zuerst zusammen mit seinem Großvater einen Großhandel mit Waldfrüchten an. Danach war er als selbständiger Versicherungsmakler und Inhaber der Generalagentur bei einer Versicherung tätig, bis zur Tätigkeit in der Immobilienbranche. „Was aber den Lebenslauf wie ein roter Faden durchzieht sind die Musik und der Gesang“, verkündete der Geistliche. Der Verstorbene gehörte dem Kirchenchor Haibühl von 1948 bis 2009 als tragende Bass-Stimme und zuverlässige Stütze des Chores an. Über 61 Jahre hinweg versäumte er kaum einer der wöchentlichen Chorproben. Dafür sagte ihm Pfarrer Wutz ein herzliches Vergelt‘s Gott. „Als langjährige, prägende Persönlichkeit dieser Gemeinde war auch er in gewissem Sinn der Gute Hirt der Gemeindebürger und Vereinsmitglieder. Er sorgte sich um ihren Zusammenhalt, führte sie auf gute Weide durch ein reichhaltiges, gesellschaftliches Leben und gab ihnen einen beträchtlichen Teil seiner ihm geschenkten Lebenszeit und Lebenskraft“, so der Geistliche. Zeitlebens habe er die Stimme des Guten Hirten gehört und sei ihr nach einem erfüllten Leben gefolgt. „Wir dürfen gläubig vertrauen, dass dieser ihm ewiges Leben schenken und seine hervorragende Gesangsstimme zum ewigen Lob Gottes ertönen wird“, endete Wutz seine Trauerrede.                                                                                                                                                                     


Franz-Xaver Winter war auch eine prägende Persönlichkeit im Vereinsleben und im kommunalen Leben. Dies zeigten die Nachrufe der Redner. Stellvertretend im Namen aller Vereine und Organisationen richtete Bürgermeister Sepp Schmid das Wort an die Gläubigen. Von Mai 1966 bis Ende April 1972 war der Verstorbene Gemeinderatsmitglied. Von Mai 1972 bis Ende April 1978 ließ er sich erst als 2. Bürgermeister und dann als 1. Bürgermeister der Gesamtgemeinde Arrach in die Pflicht nehmen. Nach der Gebietsreform wirkte er maßgeblich an der Entwicklung hin zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde mit. „Vor allem seine Verdienste im Bereich Tourismus sind unumstritten“, so Schmid. In seiner Amtszeit entstand das Feriendorf Kummersdorf, er setzte den Startschuss und Grundstein für das gemeindliche Naherholungsgebiet Seepark, die Schulturnhalle wurde gebaut, verschiedene Baugebiet geschaffen, die gemeindliche Wasserversorgung ausgebaut und der Straßenbau vorangetrieben. Für diese Verdienste erhielt Winter im Jahre 2009 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für seine Verdienste im Ehrenamt. Die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ folgte im Dezember 2010, die Goldene Bürgermedaille im Februar 2012.      

                                                                                                                                                                                 


Auch das Vereinsleben fand noch reichlich Platz im Leben von Franz Xaver Winter, ob als spendabler Schirmherr, finanzieller Unterstützer oder selber als Funktionär. Die FFW Haibühl-Ottenzell gedachte ihrem Ehrenmitglied. Winter trat der Wehr 1960 bei und bekleidete von 1963 bis 1978 das Amt des 1. Kommandanten. Ab 1971 war er zusätzlich noch 1. Vorstand. Er trug maßgeblich dazu bei, dass 1972/73 ein modernes LF8 angeschafft werden konnte. Von 1988 an war Winter auch Mitglied der FFW Arrach. Schon am Beitrittstag und an den darauffolgenden Festtagen übte er das Amt des Schirmherrn beim 90-jährigen Gründungsfest der Wehr mit Gerätehauseinweihung aus. Viele weitere Anschaffungen sind ihm zu verdanken. Beim FC Ottenzell war er seit 1978 Mitglied und Schirmherr beim 20-jährigen Vereinsjubiläum. Besonders dankte ihm auch die Abteilung Stockschützen (Mitglied seit Gründung 1979) und die Helfer-vor-Ort für die Überlassung eines Teils des damaligen Tennisheimes. Langjähriges Mitglied und Schirmherr war Winter auch bei den Fußballern des SC Arrach-Haibühl (seit 1958). Er wäre heuer bei der Weihnachtsfeier für seine 60-jährige Vereinstreue geehrt worden. Der Trachtenverein Tannenecker Haibühl trauert um sein langjähriges Vereinsmitglied, Mitglied im Ehrenausschuss beim Gründungsfest mit Fahnenweihe 1983 und Festleiter. Besonders am Herzen lag Winter der mittlerweile aufgelöste Tennisverein, den er von 1974 bis 2009 als Vorsitzender leitete. Er war Initiator, großzügiger Spender und Antreiber bei der Errichtung der Anlage nebst Vereinsheim. Als passives Mitglied verzeichnen ihn die Haibühler Schützen. Im Namen der Gemeinde, des Gemeinderates, Verwaltung, Tourist-Info und Bauhof sprach das Gemeindeoberhaupt stellvertretend seiner Frau Ida, den Kindern und Enkelkindern das tief empfundene Beileid aus.         



Auch der Markt Lam, vertreten durch Bürgermeister Paul Roßberger, trauerte um den Träger der Bürgermedaille (Verleihung Dezember 1994). Lam und die ganze Region hätten Franz-Xaver Winter und seinen Sängerkollegen vom Viergesang der unvergessenen „Lamer Sänger“ (gegründet 1951) viel zu verdanken. 1971 erfolgte nach einer Pause ein Neuanfang mit der Besetzung Josef Eckl (+), Josef Achatz (+), Ernst Neumaier und Winter selbst. Als Vertreter des bodenständigen Liedgutes waren sie mit ihren wunderschönen Stimmen bei vielen Heimatabenden, überregionalen Volkstumsveranstaltungen, in Rundfunk und Fernsehen bis ins benachbarte Ausland gern gesehene und gehörte Künstler. „Ich durfte ihn kennenlernen als einen geselligen, ruhigen und bodenständigen Zeitgenossen. Wir werden dir einen Platz in unseren Herzen behalten“, versprach Roßberger.                                                                                                         


Seine letzte Ruhestätte fand Franz-Xaver Winter im Familiengrab auf dem Haibühler Friedhof, wo die Kranzniederlegungen der Vereine und ein langes Trauerdefilee erfolgte. Einen letzten musikalischen Gruß ins offene Grab gaben ihm noch die Lamer-Winkel-Sänger und das Trompeten-Solo von Anton Meindl mit auf den Weg.





Bericht u. Bilder: Regina Pfeffer






Reise in das bayerisch-böhmische Grenzgebiet        


Aktionsbündnis Künisches Gebirge lud Familien mit Kindern zur Mitreise ein – Kennenlernen der beiden Länder wurde intensiviert 


Bayern und das heutige Tschechien sind einander seit vielen Jahrhunderten nachbarschaftlich verbunden. Im letzten Jahrhundert war das tschechisch-bayerische Verhältnis schweren Belastungen ausgesetzt. Jetzt gilt es, nach vorn zu schauen, ohne zu verdrängen und zu vergessen. Gemeinsame Projekte und Initiativen geben Raum für neue Erfahrungen. Das im Jahr 2002 gegründete Aktionsbündnis Künisches Gebirge und das Gemeindebündnis DSO Úhlava luden im Rahmen des Projektes „Familienleben auf beiden Seiten der Grenze“ am vergangenen Samstag ein zum Ausflug entlang der böhmisch-bayerischen Grenze, um die Nachbarn besser kennenzulernen.                                                         


Eine rund 60-köpfige Reisegruppe unter der Leitung von Projektmanagerin Jana Dirriglová startete ab Lohberg, Lam, Neukirchen b. Hl. Blut und Eschlkam ins Nachbarland Tschechien. Im Laufe des Tages gesellten sich noch einige tschechische Familien aus der Region dazu. In der Wallfahrtskapelle auf Tannaberg, tschechisch Svatá Anna, hatte Bürgermeister Václav Bernard (Markt Všeruby, Partnergemeinde von Eschlkam) eine romantische Atmosphäre mit Kerzenschein vorbereitet, da es in der Kirche keinen Strom gibt. Nachdem er zuerst mit ein paar Eckdaten zum Markt Eschlkam aufwartete, hat er seine aufmerksamen Zuhörer natürlich auch kurz mit der Geschichte von Tannaberg vertraut gemacht. Auf Tannaberg stand früher nicht nur eine Kirche, sondern auch ein Pfarrhof, ein Unterkunftsgebäude und eine Schule. Ursprünglich war es eine Festung und auch ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Handelsweg zwischen Bayern und Böhmen. Nach dem zweiten Weltkrieg diente die stark zerstörte Kirche als Stallungen für die Pferde des Militärs. Das Leben kehrte in die Kirche erst wieder nach dem Jahre 1990 zurück, sie wurde von deutschen Landsleuten rekonstruiert und auch die St.-Anna-Wallfahrt wurde erneuert. Mittlerweile ist Tannaberg wieder gut renoviert und dient auch als grenzüberschreitender Begegnungsort.                                                                                                                            


Chudenín (deutsch Chudiwa) mit der kleinsten Schule weit und breit (nur 13 Kinder) hatte für die Besucher eine eindrucksvolle Theatervorführung vorbereitet und dazu auch deutsche Texte einstudiert. Thema war das 100-jährige Jubiläum der Gründung der Tschechoslowakischen Republik 1918. Auch eine kleine Ausstellung mit Handarbeits-Produkten war vorbereitet. Seitens der Gemeinde begrüßte Bürgermeister Josef Bouzek und Gemeinderätin Dana Myškovičová die Gäste auf herzliche Art. Am 140 Hektar großen Stausee Nýrsko hatten die Teilnehmer Gelegenheit, auch in das Innere des Staudammes zu sehen, ein Privileg, das „normalen“ Besuchern vorenthalten ist, da man dafür einige Wochen vorher Anträge bei den zuständigen Behörden stellen und die Genehmigung abwarten muss. Die erfahrene Führerin wusste viel über die Geschichte und die technischen Daten der zwischen 1965 und 1969 entstandenen Trinkwassertalsperre für die Region Klatovy und Domažlice zu erzählen. Nicht unerwähnt blieb der „naturgeschützte Freund“, der Biber, dem die umliegenden Eichen besonders schmecken. Die Besucher konnten die Turbinen des Kraftwerkes anschauen und durch einen 90 Meter langen Korridor in den 36 Meter hohen und 360 Meter langen Steinschüttdamm gelangen.            

                                                                                     

                                           

Die mittägliche Stärkung mit herrlichem Ausblick in die Landschaft genossen die Teilnehmer in der Ausflugsgaststätte Hotel Zach in Zelená Lhota. In Janovice nad Úhlavou, der Partnerstadt von Arrach, stellte Frau Grösslová die Kunst des Lebkuchenbackens und -verzierens vor. Interessierte Kinder konnten selbst tätig werden und diese traditionelle, tschechische Kunst ausprobieren. Weiter hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das nahe Schloss Klenová, dessen erste Erwähnung ins Jahr 1287 zurückgeht, zu besichtigen. Es handelt sich hier um die Ruine einer der ältesten Burgen in Böhmen und um ein romantisches Schloss, das als erstes im neugotischen Stil in Böhmen in den 30-er-Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Das ganze Jahr über befinden sich hier Ausstellungen von tschechischen sowie deutschen Künstlern, Trauungen sind möglich, Freiluftvorführungen locken Publikum an.                    

                                                                                                                                           


Auch die zum Aktionsbündnis Künisches Gebirge gehörende Stadt Strážov wurde besucht. Im 18. Jahrhundert wurde im 1600-Einwohner-Städchen die Spitzenklöppelei ansässig. Einst gab es eine Klöppelschule und fast jeder Haushalt stellte Klöppelprodukte her, die Dank der hier ansässigen Handelsgesellschaft in die ganze Welt verkauft wurden. Derzeit besuchen 30 Mädchen einen Klöppel-Kreis und arbeiten mit Klöppelmuseen und -vereinen in Bayern zusammen. Auch Bürgermeister Josef Rousek zeigte sich stolz auf die geschickten Handarbeitsschülerinnen. Im Seitenaltar der Kirche St. Georg in Stražov befindet sich eine Reliquie von Papst Johannes Paul II. Es handelt sich um einen Blutstropfen, der dem Papst von Ärzten entnommen wurde in den letzten Tagen seines Lebens.                                                                                                                                                           


Und so konnten die Teilnehmer trotz dem ungünstigen Regenwetter einen eindrucksvollen Tag unter Reiseführerin Jana Dirriglová erleben. Die nächste Fahrt in noch nicht besuchte Grenzorte entlang der bayerischen-böhmischen Grenze ist für Ende April vorgesehen und wird rechtzeitig bekanntgeben. Aus den gemeinsamen Erlebnissen wird ein zweisprachiger Kalender erstellt. Dieses Projekt ist gefördert aus dem Dispositionsfond Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014 – 2020, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung.  




Bericht: Regina Pfeffer

Bilder: Benjamin Franz und Martina Wollinger






Beratungsstelle des Bezirks Oberpfalz - Beratung und Information für Menschen mit Behinderung und Menschen mit Pflegebedarf

Die Beratungstermine des Bezirks Oberpfalz finden im Landratsamt Cham, Zimmer 005 – Erdgeschoss jeweils Donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr statt.


Die Beratungstermine für 2018 sind: 8. November, 22. November, 6. Dezember

Beratungstermine für 2019: 10. Januar, 24. Januar, 7. Februar, 21. Februar, 7. März, 21. März, 4. April, 18. April, 9. Mai, 13. Juni und 27. Juni








Eingeworfenes Fenster im Toilettenhäuschen Seepark      


Erneut Vandalismus von Jugendlichen


Die Gemeinde Arrach kommt nicht zur Ruhe. Wiederholt hat sich ein Akt von Vandalismus in einer ihrer öffentlichen Einrichtungen zugetragen. Am Dienstagabend wurde bei einer Polizeikontrolle wieder einmal eine Gruppe von rund zehn Jugendlichen (vorwiegend aus dem Gemeindebereich Lam) im Arracher Seepark aufgescheucht. Die Bande konnte jedoch flüchten und entsorgte dabei ihre Wodka-Flaschen im nahen Fluss Regen. Weitere „Hinterlassenschaft“ war ein eingeworfenes Fenster im Toilettenhäuschen.                                                                                                                           

Bürgermeister Sepp Schmid ist fassungslos und will hart durchgreifen. Er fragt sich, ob die Eltern der betreffenden Jugendlichen auch wissen, dass ihre Sprösslinge während der Woche bis in die Nacht hinein Saufgelage mit Vandalismus und Brandstiftung im Seepark veranstalten. Unter dem Einfluss der Gruppe werden Heranwachsende oft zu einem unkontrollierten kollektiven Verhalten gedrängt. Nicht selten wird dieser Effekt durch Alkohol noch verstärkt.










Lauter Einser-Absolventen                                                                      

Gemeinde Arrach ehrte sieben junge Bürger – Ehre für die Elite aus den Schulen


Lebenslang lernen und Talente nutzen – dieser Rat der Laudatoren begleitete sieben Absolventen von Schulen, Berufsschulen und weiterführenden Schulen bei der diesjährigen Schülerehrung im Rathaus der Gemeinde Arrach. Mit ausgezeichneten Abschlusszeugnissen und einem Notendurchschnitt unter 2,0 haben die Schüler, Auszubildenden und Studenten den Grundstock für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde wurden sie dafür von Bürgermeister Sepp Schmid, seinen Stellvertretern Toni Münsterer und Thomas Weber sowie dem Jugendbeauftragten Daniel Schmid für ihre Spitzenleistungen geehrt. Die Einladung erging an alle Schüler und Absolventen, die im beendeten Schuljahr einen Abschluss mit einer 1 vor dem Komma geschafft haben. Die Rekordbeteiligungen (rund 20 zu Ehrende in den letzten Jahren) konnte diesmal nicht gehalten werden, da wegen der neuen Datenschutzverordnung manche Schulen ihre Bestabsolventen nicht mehr weitermelden und eine Eigenmeldung der Schüler aus falscher Bescheidenheit oft unterbleibt.                                                                                                                                                                     

„Jeder ist seines Glückes Schmied“, stellte das Gemeindeoberhaupt eingangs fest und gratulierte mit sichtlichem Stolz auch im Namen des Gemeinderates zu den erbrachten Leistungen. Alle Mühen hätten sich gelohnt und so wurde der gute Leistungsdurchschnitt möglich. Schmid sprach von einem fortwährenden Lernprozess, der nun erst richtig losgehe. Er ermutigte sie, die Chancen auf ihrem kommenden Berufs- und Lebensweg zu nutzen. In diesem Zusammenhang zitierte er Henry Ford, der einmal gesagt hat: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ An die Einser-Schüler gerichtet war die Bitte, nicht zu vergessen, wo sie herkommen, egal, wo es sie hin verschlage. „Nach eurem Schritt in die weite Welt, kommt immer wieder zu uns zurück“, bat Schmid. Auf dem jetzigen Stand stehenzubleiben sei das schlimmste, was einem passieren könne. „Egal, wie digitalisiert die Welt ist: hebt euch noch ein bisschen gesunden Menschenverstand auf. Sagt, was ihr euch denkt und steht dazu“, so die ermunternden Worte des Rathauschefs, der auch den Eltern einen Dank aussprach für die fortwährende Motivierung ihrer Kinder.                                                                                                           


Der Notendurchschnitt von unter 2,0 sei ein super Start in die Zukunft, befand 2. Bürgermeister Toni Münsterer. Nun stünden viele Möglichkeiten offen, den guten Grundstein dazu hätten die Absolventen selbst gelegt. Alleine mit Lernen und Fleiß könne man das nicht schaffen, auch die Eltern hätten ihnen dazu schon etwas mitgegeben. „Das Lernen hört nicht auf“, meinte der Vizebürgermeister, „bei der Geschwindigkeit, wie sich heute alles entwickelt, muss man jeden Tag etwas Neues lernen“. Mit diesen großartigen Leistungen hätten sie eine sehr gute Ausgangsposition für das noch bevorstehende Berufsleben geschaffen.                                                                                             


Gute Ratschläge hatte auch 3. Bürgermeister Thomas Weber parat. Die Welt verändere sich immer schneller, sagte er. Gut am Wandel der Zeit sei, dass egal, welche Schule man besucht hat, alle Wege offenstehen durch ständige Weiterqualifizierung und Zusatzausbildungen. „Bleibt ihr selber, lasst euch nicht verbiegen in eurer Persönlichkeit. Seid stark gegenüber äußeren Einflüssen und vergesst neben Lernen und Ausbildung auch den Spaß nicht“, lauteten die Tipps für die jungen Erwachsenen. Jugendbeauftragter Daniel Schmid brach eine Lanze für das Handwerk und wünschte ebenfalls alles Gute für den weiteren Lebensweg. Nach dem Lob und Respekt für fleißiges Lernen gab es als kleine Anerkennung gab Geldpräsent und eine Freikarte für das Osserbad Lam. Bei der folgenden kleinen „Sitzweil“ mit Sektumtrunk gaben die guten Schüler bereitwillig Auskunft über ihre weiteren Berufswünsche und Zukunftspläne.

  



Die Geehrten und ihre Berufsziele:                                                                                                                                        

- Michael Aschenbrenner (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,10): Physik-Studium an Uni Regensburg                                                                                                                                                                                             

 - Korbinian Wellisch (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,40): Biologie-Studium an Uni Regensburg                                                                                                              


- Barbara Geiger (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,90): Kindheitspädagogik-Studium an Uni Eichstätt-Ingolstadt                                                                                                                                                                                

 - Carolin Weber (BSG Bad Kötzting/Abitur/1,90): Ausbildung zur Finanzbeamtin am Finanzamt Zwiesel                                                                                                                                                                         

 - Marina Aschenbrenner (Mittelschule Lam/Quali/1,90): Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei ALDI Bad Kötzting                                                                                                                                                                               

  - Milena Traurig (Berufsschule Cham/Kauffrau im Einzelhandel/1,71): Kauffrau im Einzelhandel bei Kappenberger & Braun in Bad Kötzting                                                                                                                                        

 - Lena Hamberger (Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern/Abschluss als Förderlehrerin/1,76): Förderlehrerin an der Grundschule St. Peter in Straubing                                                                                                                                                                                                 


Bild u. Bericht: Regina Pfeffer







Bekanntmachung zur Übertragung der Aufgaben des Standesamtes Arrach auf den Markt Lam - Standesamt Lamer Winkel:

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Aktuelle Meldung zur Waldbrandgefahr:

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Wald-, Wiesen- und Stoppelfeldbränden erheblich gestiegen. Der Landkreis Cham, Landrat Franz Löffler und Kreisbrandrat Michael Stahl bitten daher die Landwirte, vorhandene oder freie Güllefässer mit Löschwasser zu füllen und bereitzuhalten um im Ernstfall schnell ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben.





Trinkwasserknappheit

Aufgrund der seit längerem anhaltenden Trockenheit sind die Quellschüttungen im Gemeindegebiet bereits erheblich gesunken. Daher wird an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Arrach appelliert, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.


Insbesondere ist unnötiges Gießen von Rasen zu vermeiden. Des Weiteren sollte das Waschen von Autos, Motorrädern und sonstigen Fahrzeugen nur in eigens dafür zur Verfügung stehenden Waschanlagen erfolgen. Um trotz der ausbleibenden Niederschläge weiterhin die Trinkwasserversorgung sicherstellen zu können, bittet die Gemeinde um Beachtung und Verständnis.






Arracher reisten nach Janovice                                                                                      

9. Partnerschaftstreffen in Janovice mit Tänzen und Musik


Als eines von einer Vielzahl von grenzüberschreitenden Begegnungsprojekten (Feuerwehrübungen, Festbesuchen, Hilfsaktionen, bayerisch-böhmischen Abenden im Seepark usw.) gehört das alljährliche Partnerschaftstreffen der Bürger aus Arrach und Janovice nad Úhlavou zum festen Bestandteil des prall gefüllten Jahreskalenders beider Gemeindegemeinschaften. Am vergangenen Wochenende war es dann wieder soweit und ein gut gefüllter Bus mit Arracher Bürgern und Vereinsmitgliedern setzte sich in Richtung Tschechien in Bewegung.  


Bürgermeister Michal Linhart als Gastgeber hieß die zahlreichen Gäste und vor allem die deutsche Delegation beim Stadtfest am Feuerwehrzentrum willkommen, das alljährlich um den Namenstag des dortigen Kirchenpatrons Johannes des Täufers mit attraktivem Programm, Unterhaltung und Kulinarik abgehalten wird. Bekannte Blasmusikklänge der Blaskapelle „Lamer Winkel“ (unter der Leitung von Andi Klingseisen) empfingen die eintreffenden Besucher. Mit „Dobrý den, dámy a pánové“ (Guten Tag, meine Damen und Herren) stellte sein Arracher Amtskollege Sepp Schmid seine soliden Tschechisch-Kenntnisse unter Beweis. Für die im Urlaub befindliche Projektmanagerin des Künischen Gebirges, Jana Dirriglova, stellte sich Tomáš Jiřík, Vorsitzender der Feuerwehr Janovice, als Dolmetscher zur Verfügung und führte durch den Nachmittag.

                                                                    

Ein für Auge und Ohr gleichermaßen buntes Programm fesselte die Zuschauer. In glitzernden Kostümen wirbelten drei Kindertanzgruppen unterschiedlichen Alters des Tanzstudios „Millenium Gym“ aus Klattau unter der Leitung von Simona Toman über die Bühne. Während die kleinen (Vorschulalter) in eine Limonaden-Bar entführten, begeisterte eine weitere Gruppe (Schulalter) mit einer energiegeladenen Performance und professioneller Choreografie von „Please Mr. Postman“, gefolgt von den jugendlichen Tänzer/innen, die eine Parodie auf „Barbie und Ken“ tanzten. Für ihren gelungenen Auftritt, der zahlreiche akrobatische Einlagen enthielt, ernteten sie besonders viel Applaus. Aus den Lautsprechern erklang die entsprechende, passende moderne Musik dazu. Das deutsche Pendant dazu stellte die Kindertanzgruppe der „Stoarieda“ Ottenzell dar, die gekonnt mit dem Kikeriki und der Ennstaler Polka aufwarteten. Die Erwachsenentanzgruppe marschierte auf und zeigte mit der Marschierpolka und Jagapolka heimisches Brauchtum. Als Höhepunkt tanzten Kinder und Erwachsene zusammen die Sternpolka. Die Gäste bestens zu unterhalten verstand auch die Blaskapelle „Uhlavanka“ aus Klattau mit Kapellmeister Josef Cerveny, denn die Blasmusik gehört in Böhmen und Mähren zu den musischen Leib- und Magenspeisen wie Bier, Knödel und der Sliwowitz. Dem Publikum gefiels jedenfalls und sie schwangen sogar das Tanzbein oder blieben im Zeichen der Gemütlichkeit noch lange sitzen.     


Die mitgebrachten Spezialitäten aus der Gemeinde (Weißbier und Bratwürste) wurden zu tschechischen Preisen verkauft. Am Grill standen Andreas Baumann und Marco Winter sowie Hermann Zapf an Kasse und Verkauf, während Marian und Tomáš Jiřík am Ausschank arbeiteten. Auch den Spirituosen (alle gestiftet von der Bärwurzerei Drexler) wurde reichlich zugesprochen. Der Gesamterlös des Festes ging an die Jugendabteilung der Feuerwehr Janovice.      


Bevor man wieder die Heimfahrt antrat, gesellte sich noch Bürgermeister Michal Linhart in den Bus. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt (Janovice hat in etwa die selbe Einwohnerzahl wie Arrach, ist jedoch eine Stadt) zeigte er seinen Ort und dessen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen u. a. die besonders sehenswerte Burg Klenová, die frühgotische Kirche Johannes des Täufers aus dem Ende des 13. Jahrhunderts, Schloss Veseli, ein jüdischer Friedhof, die ehemalige Synagoge (1951 zum Feuerwehrhaus umgebaut) und ein historischer Gasthof am Markt. Der Stadtkern und die Straßen wurden in den letzten Jahren völlig neu saniert.                               


Im Oktober 2009 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen Arrach und Janovice nad Uhlavou unterzeichnet, so dass man im nächsten Jahr schon auf das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft zurückschauen kann. Wie beide Gemeindeoberhäupter anklingen ließen, möchte man dieses Jubiläum in etwas größerem Rahmen begehen. Erste Ideen für eine besondere Umsetzung sind schon in Planung. Das Fest wird wiederum Ende Juni, jedoch an einem Samstag stattfinden. Eine zeitnahe Fortsetzung finden die freundschaftlichen Beziehungen beim „Bayerisch-böhmischen Abend“ im Seepark am 16. August. 


Bericht u. Bilder: Regina Pfeffer





Info zum Wertstoffhof:

Es wird darauf hingewiesen, dass Rasenschnitt derzeit nur während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes abgegeben werden darf. Die Abgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten wird erst nach Fertigstellung der Verbindungsstraße zur Eckstraße möglich sein.

Holzige Gartenabfälle dürfen dauerhaft nur während der Öffnungszeiten abgegeben werden!

Es ist strengstens untersagt, holzige Gartenabfälle außerhalb der Öffnungszeiten über die Mauer des Wertstoffhofes zu entsorgen. Zuwiderhandlungen hiergegen werden verfolgt.





Kostenlose E-Bike-Ladestation in Arrach


Zusätzliches Infrastruktur-Angebot


Der Vormarsch von E-Bikes hält kontinuierlich an. Radfahrer erweitern damit ihre Nutzungsmöglichkeiten und Reichweiten. Wer aber größere Strecken mit dem E-Bike zurücklegen möchte, muss aufpassen, dass dabei nicht der Saft ausgeht. Wer Arrach mit dem E-Bike besucht, kann seine Akkus künftig beim REWE-Markt im Gewerbepark wieder aufladen – einfach und sicher. Marktleiterin Maria Ablöscher hat die Ladestation im Rahmen des Neubaus im Gewebegebiet Arrach bauen lassen. Ab sofort steht nun allen E-Radlern kostenloser Strom für alle Akku-Arten zur Verfügung. Ein eigenes Ladegerät ist nicht erforderlich, die Station erkennt die Akku-Art selbständig. Die erforderlichen Ladekabel kann sich jeder Biker im Markt kostenlos ausleihen.


Beim offiziellen Pressetermin zeigte sich Bürgermeister Sepp Schmid erfreut über die Initiative von Maria Ablöscher. Schmid war mit Geschäftsleiterin Tanja Altmann, Tourist-Info-Leiter Stephan Frisch sowie Mitarbeiterin Maria Meindl vor Ort. „Dieses Angebot stellt eine Bereicherung für die Gemeinde und den Tourismus dar und ist ein toller Zusatzservice für unsere Besucher“, war Schmid überzeugt, der hofft, dass künftig noch mehr E-Bike-Fahrer den Weg nach Arrach finden. Maria Ablöscher gab ihrerseits einige Informationen zur umweltbewussten und serviceorientierten Ladestation. Während der Akku wieder Power bekommt, kann man gemütlich einen Kaffee genießen, sich die Sehenswürdigkeiten des Luftkurortes ansehen oder einen kleinen Museumsbesuch einlegen, denn das Aufladen des Akkus ist nicht an einen Einkauf im Markt geknüpft. Durch das neue System geht das Aufladen sehr schnell. Innerhalb von zwei Stunden ist ein leerer Akku komplett voll.



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer






Bauen, Tüfteln und Entdecken      


Zukunftsprojekt „Technik für Kinder“ zum fünften Mal an der Grundschule Arrach-Haibühl – Nachwuchskräfte für technische Berufe fördern


Fußball lernt man im Fußballverein, Reiten im Reitverein, Musik an der Musikschule – aber wo lernt ein Kind „Technik“? Kinder sind die geborenen Forscher und Entdecker. Offen, neugierig, begeisterungsfähig. In jedem Kind steckt eine Art physikalisches Grundwissen. Wird dieses nicht genutzt und gefördert, schwindet dieser „Muskel“, wie bei einem Sportler. Der Verein „TfK – Technik für Kinder e.V.“ will diese offene und neugierige Haltung nutzen, indem eine Umgebung geschaffen wird, in der Kinder Erfahrungen sammeln und ausprobieren können. Spielerisch und ohne Lerndruck, spannend und unterstützend begeistert der Verein an der Technischen Hochschule Deggendorf zusammen mit Sponsoren, Kooperationspartnern und Schulen Kinder für technische Themen.


Zum fünften Mal in Folge kamen an der Grundschule Arrach-Haibühl  Viertklässler früh mit technischen Geräten in Berührung, gingen in Tuchfühlung mit der Technik, machten sich vertraut mit Werkzeugen und Schaltungen. Als Projektsponsor zeigte sich wiederum Geschäftsführer Josef „Fide“ Geiger von der „VSAT Satellitenkommunikation GmbH“ großzügig und unterstützte die Aktion finanziell. Aus seiner Firma kamen in den Vorjahren auch die Tutoren: Martin Silberbauer, Dieter Ammon, Rocco Barthel. Zur Freude der Schulleiterin Bettina Späth stelle der Arracher Förderer erneut das gesamte Material (Bausätze, Lötkolben, Werkzeugkoffer usw.) zur Verfügung. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mussten lediglich einen geringen Unkostenbeitrag für ihre Teilnahme berappen.                                                                                                


Aus betrieblichen Gründen war es Josef Geiger in diesem Jahr jedoch nicht möglich, Projektbetreuer zu stellen. Mangels Ausbilder und um das beliebte Projekt nicht einschlafen zu lassen, sprang kurzerhand die Gemeinde Arrach ein. Bürgermeister Sepp Schmid stellte dazu Bauhofleiter Stephan Hutter und Mitarbeiter Johannes Altmann ab, um die neugierigen und wissbegierigen Kinder beim Bauen, Tüfteln und Entdecken mit Grundkenntnissen in unterschiedlichen Technikbereichen zu versorgen. Bei einem Kurzbesuch überzeugte sich das Gemeindeoberhaupt im Kursraum vom Nutzen des Projektes, bei dem er nur positive Seiten erkennen konnte. Sein erklärter Wunsch war, dass sich in den nächsten Jahren wieder Tutoren (evtl. Lehrlinge aus dem 3. Lehrjahr im Bereich Elektriker, Elektroniker, Techniker) finden, die den TfK-Unterricht begleiten. „Man darf nicht vergessen, dass dies auch eine Werbung für die Betriebe ist.“ Mit diesem Zukunftsprojekt könne man schon Kindern in der Grundschule vermitteln, dass Elektroniker ein erstrebenswerter Ausbildungsberuf ist. Schön wäre auch, wenn sich ein anderer Sponsor finden würde, der Josef Geiger ablöst.                                                                                                                                                                                                                                                                          

So konzentriert sind die 13 Kinder wohl nicht immer bei der Sache. Die fünf Mädchen und acht Buben werkelten, tüftelten, löteten und schraubten, was das Zeug hält an einer Kojak-Sirene. An sechs Nachmittagen zu je 120 Minuten wurden LED-Taschenlampen gebastelt, Wechselblinker gebaut und Schaltkreise erstellt. Stephan Hutter und Johannes Altmann führten die SchülerInnen spielerisch und ohne Lerndruck an die Naturwissenschaften heran und leisteten Hilfestellung beim Löten und Schrauben. Beim Selbermachen und „Be-Greifen“ wurde auch das eine oder andere individuelle Talent entdeckt. Auch viele eigene Fähigkeiten wurden gefördert und ausgebaut. Alle selbst gebauten Geräte durften abschließend mit nach Hause genommen werden. „Die Kinder sind die ganze Zeit voll dabei und haben jede Menge Spaß damit“, zeigten sich auch die beiden Tutoren überzeugt.



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer









Informationen zum Projekt „Landkreis Cham inklusiv und barrierefrei“

Seit 01. Februar 2017 gibt es das Projekt „Landkreis Cham inklusiv und barrierefrei“ der Barmherzigen Brüder Reichenbach. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert, und der Bayerische Gemeindetag Kreisverband Cham, der Landkreis Cham und der ASV Cham e.V. 1863 unterstützen das Projekt als Kooperationspartner.

Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Landkreis Cham – denn Barrierefreiheit und Inklusion sind gut für uns alle: für Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kinder, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Ein wichtiges Ziel des Projektes ist es, bestehende Hürden abzubauen und dafür zu werben, dass in allen Lebensbereichen von vorneherein an Inklusion und Barrierefreiheit gedacht wird. So macht es Sinn, Menschen mit Behinderung gezielt von vorneherein in Planungsaktivitäten miteinzubeziehen – denn diese Menschen sind die „Experten in eigener Sache“ und können oftmals wertvolle Anregungen liefern. Wir vermitteln hierfür gerne den Kontakt zu unserer Prüfgruppe „Barrierefreiheit? Wir helfen weiter!“.

Wenn Sie sich auch beteiligen möchten sind Sie herzlich willkommen – ob zum Austausch oder zur aktiven Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen des Projekts, welche alle wichtigen Lebensbereiche abdecken:

·         Arbeit und Beschäftigung

·         Barrierefreiheit und Wohnen

·         Bildung und Erziehung

·         Freizeit, Sport und Kultur

·         Tourismus – inklusive Urlaubsregion Cham

·         Arbeitskreis „Landkreis Cham Inklusiv“

Wenn Sie z.B. eine Idee rund um die Thematik Inklusion und Barrierefreiheit haben, welche Sie gemeinsam mit anderen umsetzen möchten, melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Sie!

Kontakt:

Offene Behindertenarbeit im Landkreis Cham, Schützenstraße 14, 93413 Cham

Ansprechpartner: Michael Trautner

Email: michael.trautner@barmherzige-reichenbach.de

Tel.: 09971 / 200 94 93









Informationen zum Jugendschutz


Das Landratsamt Cham - Amt für Jugend und Familie - informiert über die wichtigsten Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes

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Außerdem wird auf die Broschüre "Jugenschutz verständlich erklärt" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hingewiesen: