Gemeinde Arrach

Landkreis Cham

 
 

Aktuelles aus dem Rathaus

Stellenausschreibung Verwaltung

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Bekanntmachung zur Wahl der Kommandanten der Freiw. Feuerwehr Arrach

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Pressemitteilung des Staatl. Bauamtes Regensburg:


Staatsstraße 2154, Lam – Bayer. Eisenstein

Felssicherungsarbeiten bei Schrenkenthal

 

Ab Montag, den 25.02.2019, laufen auf der Staatsstraße 2154 zwischen Lam und

Bayerisch Eisenstein bei Schrenkenthal erneut Felssicherungsarbeiten. Das Staatliche Bauamt Regensburg beräumt auf Grund ihrer Verkehrssicherungspflicht in regelmäßigen Abständen die entsprechenden Felshänge. Bereits im Mai letzten Jahres wurde während der Beräumung festgestellt, dass das anstehende Gebirge örtlich tiefreichende Auflockerungen aufwies und aufgrund ungünstig einfallender Trennflächen mit einer erheblichen Stein- und Blockschlaggefahr zu rechnen war.

 

Als Sofortmaßnahme wurde der ungeschützte Bereich mit einem Schwerlastgeflecht versehen und mit ca. 75 Felsnägeln fixiert. Nun wird die bestehende Schutzkonstruktion am Straßenrand zum dauerhaften Schutz vor Stein- und Blockschlägen durch ein Schwerlastgeflecht ersetzt und mittels ca. 140 Felsnägeln, die mit einer Länge von 4,5 m eingebohrt und einbetoniert werden, fixiert.

 

Hierfür wird eine halbseitige Ampelregelung aufgebaut. Je nach Witterung dauern die Arbeiten bis Ende März 2019.

 

Die Verkehrsteilnehmer werden aufgrund möglicher längerer Wartezeiten an der Ampel gebeten, etwas mehr Zeit für diese Strecke einzuplanen.

 

            

Die Arbeiten werden von der Firma Kaim aus Österreich ausgeführt. Für die nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen bitten wir die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Alle Beteiligten sind bemüht, die Behinderungen so kurz wie möglich zu halten und die Arbeiten so zügig wie möglich abzuschließen. 







An alle Anlieger der Kirchenstraße / Wegenfelderstraße:

Die Gemeinde prüft derzeit die Möglichkeiten, ein Heizkraftwerk zu errichten, um sowohl die kirchlichen als auch die kommunalen Gebäude mit Fernwärme zu versorgen.

Dieses würde unter Umständen auch die Versorgung des Bereichs Kirchenstraße/Wegenfelderstraße möglich machen, sofern genügend anschlussbereite Hauseigentümer eine Interessensbekundung abgeben.

Derzeit wird die Rentabilität dieses Projektes geprüft.

Hauseigentümer in diesem Bereich, welche Interesse hätten, angeschlossen zu werden, werden gebeten, sich bitte bei der Gemeindeverwaltung zu melden. 


 


 





Neue Podologie-Praxis in Haibühl

Katja Petschi kümmert sich um das Wohl der Füße – Gemeinde freut sich über neuen Gewerbebetrieb


Eine neue Praxis für Podologie wird in Haibühl eröffnet. Ab heute, Montag, bietet Katja Petschi, eine gebürtige Grafenwiesenerin, ihren Patienten in der Kirchenstraße 8 (ehemals Friseursalon Neumaier-Stiegler) ihr Angebot rund um die Füße an. Schon beim Betreten der hellen Praxisräume erkennen die Kunden, dass die Podologin großen Wert auf ein gepflegtes Ambiente legt. Geschmackvolles Interieur und die moderne, in weiß und grün gehaltene Wandgestaltung schaffen sofort Wohlfühlambiente. In der hochmodern eingerichteten Praxis mit exklusivem Behandlungsraum, neuesten Fräsgeräten und im Hygieneraum mit den aktuellsten Autoklaven und Ultraschallreinigungsgeräten besteht Petschi auch die Anforderungen für sämtliche Kassenzulassungen. „Ich darf mit ärztlichen Rezepten arbeiten“, fügt sie an. Gemütliche Lounge-Sessel ermöglichen es Petschi, ihren Patienten für die ausgestellten Pflegeprodukte eine entspannte, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte, Beratung anbieten zu können.


Zur inoffiziellen Eröffnung am Freitagnachmittag kamen zahlreiche Gäste aus Familie und Bekanntenkreis. Zugegen war auch ihre Lehrerin Kornelia Hecker. Von Seiten der Kommune überbrachte 3. Bürgermeister Thomas Weber Glückwünsche, Blumengruß und Gemeindewappen. Er entbot ein herzliches Grüß Gott und freute sich, dass sich in der Gemeinde ein neuer Gewerbebetrieb ansiedle. Gerade der Bereich der medizinischen Fußpflege sei in Arrach noch nicht vorhanden und er zeigte sich sicher, dass dieses Geschäft sehr gut angenommen wird. Die Räumlichkeiten hätten sich deutlich zum positiven entwickelt. Weber wünschte viele zufriedene Kunden und dass sich alles nach ihren Vorstellungen entwickle. Beim anschließenden Sektempfang mit Häppchen bedankte sich Katja Petschi bei ihrer ganzen Familie für die Hilfe und Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Lebenstraumes. Nach einem Praktikum in der 8. Klasse wusste sie: „Das ist es, was ich machen will“. Ein Tipp ihrer Tante machte sie auf die ehemals leerstehenden Räumlichkeiten in Haibühl aufmerksam und schnell wurde man mit dem Vermieter handelseinig.


Nach Abschluss der Hauptschule erlernte Katja Petschi zunächst drei Jahre lang den Beruf der Kosmetikerin. Die zweijährige Vollzeitausbildung zur Podologin hat die 21-jährige an der Berufsfachschule des Deutschen Erwachsenen Bildungswerks (DEB) in Plattling absolviert und 2017 als „Staatlich geprüfte Podologin“ abgeschlossen. Die Ausbildung befähigt sie, durch Anwendung geeigneter Verfahren und nach den anerkannten Regeln der Hygiene allgemeine und spezielle fußpflegerische Maßnahmen selbständig auszuführen, pathologische Veränderungen oder Symptome vor Erkrankungen am Fuß, die eine ärztliche Abklärung erfordern, zu erkennen, unter ärztlicher Anleitung oder auf ärztliche Veranlassung medizinisch indizierte podologische Behandlungen durchzuführen und damit bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzuwirken.                                                                                                                                                                       

„Podologie ist keine kosmetische, sondern medizinische Fußpflege“, betont die junge Praxisinhaberin. Zu ihren Leistungen gehören eine podologische Komplexbehandlung, Teilbehandlung (Nagelbearbeitung oder Hornhautabtragung), Warzen- und Hühneraugenbehandlung, Behandlung bei eingewachsenen Nägeln. Als Fachfrau unterstützt sie die Arbeit des Arztes und kooperiert mit anderen Berufsgruppen wie Dermatologen, Diabetologen, Orthopäden, Orthopädie-Schuhtechnikern, Krankenpflegern und Physiotherapeuten. Besonders wichtig ist es für sie, die Patienten umfassend zu informieren. Ein ausführliches Gespräch, bei dem weitere Erkrankungen abgefragt werden, steht am Beginn jeder Behandlung, denn vieles kann Auswirkungen auf die Fußgesundheit haben. „Mir liegt ein qualitativ hoher medizinischer Behandlungsstatus sehr am Herzen“, bekräftigt Petschi. „Egal, ob alt oder jung, vereinbaren Sie einfach Ihren individuellen Behandlungstermin mit mir“, lädt die ausgebildete Podologin ein. Eine Behandlung dauert im Schnitt circa 30 bis 45 Minuten.

Die Öffnungszeiten der Praxis sind: Montag und Dienstag von 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr. Mittwochs ist Katja Petschi immer zu Hausbesuchen unterwegs. Donnerstag von 8 bis 12 und 13 bis 19 Uhr sowie Freitag von 8 bis 14 Uhr. Termine sind nur nach Vereinbarung möglich unter Telefonnummer (0 99 43) 94 39 660 bzw. Fax (0 99 43) 94 39 661. 

 

Was ist Podologie?

  • Der Begriff Podologie stammt aus dem griechischen Wortstamm und bedeutet so viel wie: „Die Lehre vom Fuß“.
  • Podologie befasst sich mit „nicht-ärztlicher Heilkunde“ am menschlichen Fuß.
  • Im Gegensatz zur kosmetischen Fußpflege, die ihren Schwerpunkt auf pflegerischen Anwendungen am gesunden Fuß legt, befasst sich die Podologie mit der „medizinisch notwendigen Fußbehandlung“.
  • Tatsache ist, dass Podologen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Menschen legen, die vor allem an Diabetes, Rheuma, Nieren- und Durchblutungsstörungen leiden. 





Bericht u. Bilder: Regina Pfeffer





           


Aktion Adventsfenster vom 01. bis 24. Dezember 2018

Bildergalerie aller Adventsfenster



 

 

 

 





Gemeinde Arrach sagte Dankeschön


Jahresempfang mit 100 geladenen Gästen – Bürgermeister Sepp Schmid blickte zurück und in die Zukunft


Ohne sie geht es nicht: über 100 geladene Gäste, Mitarbeiter, Gemeinderat, Träger der Bürgermedaille sowie Vereinsvorstände haben am zweiten Jahresempfang der Gemeinde Arrach in der Schulturnhalle teilgenommen. Bürgermeister wie Landrat nutzten die Veranstaltung auch, um das Ehrenamt der politisch und im Ehrenamt Engagierten zu loben und ihnen zu danken. Für die musikalische Umrahmung sorgte das „Timeless-Swingtett“ unter der Leitung von Alois Stahl.                                                                                                                                                                                     

Nachdem Bürgermeister Sepp Schmid allen Anwesenden, darunter auch den Landrat und Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler, BRK-Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner, KBR Michael Stahl, seine Bürgermeisterkollegen Franz Müller und Paul Roßberger, Altbürgermeister Albert Kieslinger, Ehrenbürger Franz Zisler, Seniorenbeauftragte Marion Weber und Jugendbeauftragter Daniel Schmid sowie seinen beiden Stellvertretern Toni Münsterer und Thomas Weber seinen Willkommensgruß entboten und ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019 gewünscht hatte, rief er zu einer Gedenkminute für 16 verstorbene Bürger/Innen auf. Dazu gehörten mit Alois Pfeffer (+2017) und Altbürgermeister Franz-Xaver Winter (+2018) auch zwei Träger der Goldenen Bürgermedaille. Der neue Pfarrer Johann Wutz hatte eine besondere Aufgabe zu erfüllen, als er nach dem offiziellen Teil den Neujahrssegen spendete und mit einem kurzen Tischgebet das Buffet eröffnete.    


In seiner Festrede ließ der Bürgermeister das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und gab einen Ausblick auf künftige Vorhaben. 2018 sei ein höchst erfolgreiches, aber auch sorgenreiches Jahr gewesen, was die Wasserversorgung betrifft. Zu den wichtigsten Baumaßnahmen zählte er die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten im neuen Gewerbegebiet, die Eröffnung der ersten beiden Betriebe (REWE-Markt, Wertstoffhof) samt Fertigstellung der Erschließungsstraße mit Gehweg in Richtung Hotel Herzog Heinrich. Leider seien im Laufe des mittlerweile schon über fünf Jahre andauernden Konkurrenzstreites genau jene Interessenten abgesprungen, die vom Einzelhandel gar nicht betroffen waren, so Schmid. „50 bis 100 Arbeitsplätze konnten diesbezüglich vorläufig nicht realisiert werden, stattdessen hohe Gerichtskosten, jede Menge Ärger und viel verlorene Zeit“, bedauerte der Bürgermeister in der Hoffnung, dass dies alles wieder kompensiert werden kann. Natürlich wurde auch in das gemeindliche Straßennetz kräftig investiert (z. B. Mittagssteinstraße in Ottenzell). Zahlreiche Kleinflächen wurden durch instandgesetzt und 6 000 Meter Rissesanierungen im gesamten Gemeindegebiet durchgeführt. „Vor allem aber hat uns der trockene Sommer gefordert“, bedauerte Schmid. Die Quellschüttungen ließen dramatisch nach, die Bevölkerung war zum Wassersparen aufgerufen, „was mir prompt die größte Schelte und die übelsten Nachreden in meiner Amtszeit bescherte“. Dennoch hatte Arrach das Glück, dass die beiden Tiefbrunnen-Bohrungen am HB Dachsberg und vor allem am HB Mühlwiesen erfolgreich waren. Dabei sei man auf eine Wasserader gestoßen, welche die Wasserknappheit im Nu beendete. Drei Tage vor Heiligabend konnte der neue Tiefbrunnen die Notversorgung aufnehmen, sonst wäre man auf dem Trockenen gesessen. Ein Vergelt’s Gott sagte Schmid seinem Bürgermeister-Kollegen Paul Roßberger mit Marktrat und Verwaltung aus Lam für die schnelle und unbürokratische Abwicklung des Wasserverbundes Lamer Winkel.                           


Neu errichtet wurde eine E-Ladesäule auf dem Gelände des Seepark-Parkplatzes. Zusätzlich bietet der REWE-Markt mehrere Ladesäulen für E-Bikes an. Nicht viel getan habe sich in Sachen DSL-Ausbau, man hoffe jedoch, dass im Frühjahr endlich die Bagger rollen. Schmid gab seinem Ärger über das „löchrige Mobilfunknetz“ Ausdruck. Die Telekom habe zugesichert, hier nochmals nachzubessern. Kräftig investiert wurde auch in die Feuerwehren (z. B. Hebekissen und Sprungretter). Im Zuge der geplanten Zusammenlegung der beiden Ortsfeuerwehren wird die Errichtung einer Kalthalle auf dem Grundstück im neuen Gewerbegebiet in Erwägung gezogen. Dank sagte Schmid den Feuerwehrlern für ihren großen Einsatz beim Schneeproblem, auch überregional in den Katastrophengebieten Bad Tölz und Umgebung. Ein weiteres Thema war die Zusammenführung des Lamer Winkels zu einer touristischen Werbegemeinschaft. Von 39 Landkreis-Gemeinden mit insgesamt 2,1 Millionen Übernachtungen kommen ca. 600 000 aus den drei Lamer-Winkel-Gemeinden. Seit 1. Januar ist das Standesamt Lamer Winkel Fakt. Die Zusammenlegung erfolgte aus Kostengründen. Weiter dankte Schmid den Bauhof-Team für seine Mühen beim Wassermangel und beim Winterdienst. An der Grundschule gab es mit der neuen Schulleiterin Bettina Späth einen Personalwechsel, bedingt durch die Pensionierung von Rektor Franz Sperl. Die Erhaltung des Schulstandortes war Schmid ein erklärtes Anliegen, das er auch an die Eltern weitergab. Bestens ausgelastet sind die beiden Kindergärten (Haus-der-Kinder und Waldkindergarten) unter Obhut des BRK. Die Senioren sind in der Tagespflege bestens aufgehoben. Sepp Schmid dankte an dieser Stelle besonders BRK-Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner für die Zusammenarbeit. Genesungswünsche gingen an Hermann Zapf (AK-Seepark-Vorsitzender und Pfarrgemeinderatssprecher).          

                                                                                                                                                                              

Gegen Ende wartete der Bürgermeister noch mit ein paar nüchternen Zahlen auf:                                                            

- Schuldenstand am 1. Januar 2016 (erster Jahresempfang)  2 406 775 Euro                                                                              

- Schuldenstand am 1. Januar 2019 (nach Ende BSp.)              1 649 971 Euro                                                                            

- Pro-Kopf-Verschuldung bei 2 492 Einwohnern 2016:            ca. 708,39 Euro                                                                        

- Pro-Kopf-Verschuldung bei 2 496 Einwohnern 2019:             ca. 661,05 Euro                                                                         

Somit konnten seit Amtsantritt 2008 (damaliger Schuldenstand von ca. 2 700 000 Euro) trotz immenser Investitionen ca. 1 050 000 Euro an Schulden abgebaut werden.


Entwicklung der Bevölkerungszahlen:                                                                                                         

16 Sterbefälle, 17 Geburten (Zahlen 2015: 28 Sterbefälle und 13 Geburten), Zuzüge 90 Personen, Wegzüge 78 Personen 



Für die Zukunft stellte Schmid die Belebung des Gewerbegebietes mit Betrieben in Aussicht.  Weitere wichtige Projekte, die 2019 in Angriff genommen werden, sind die Fertigstellung des Mannschaftsgebäudes Bauhof, das Dorferneuerungsverfahren Haibühl-Ottenzell, die Generalinstandsetzung der Tartanbahn Sportplatz Haibühl, der Breitbandausbau und die Sicherung der neuen Tiefbrunnen. Ehrengast Landrat Franz Löffler dankte für die Einladung. In der Gemeinde erfahre man Attraktivität aus der Mitte der Bürger, so Löffler in seinem Grußwort. Er wünschte, dass die Ziele der Kommune in 2019 gelingen mögen. Im Europa-Wahljahr appellierte er an alle, für Europa im Zusammenhalt einzutreten. 






Herausragendes Engagement für Gemeinwohl wurde belohnt                  


Drei Bürgermedaillen verliehen – Gemeinde ehrte bei Jahresempfang 25 Sportler als Einzelkämpfer und in Mannschaften


Ein Highlight des Abends beim Arracher Jahresempfang 2019 war ohne Zweifel die Auszeichnung verdienter Sportler. 25 Sportlerinnen und Sportler, welche die Gemeinde Arrach weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht haben, wurden in der Turnhalle der Schule durch die Gemeindespitze geehrt. Bürgermeister Sepp Schmid und seine beiden Stellvertreter Toni Münsterer und Thomas Weber hatten dabei viele Hände zu schütteln und Pokale an die Protagonisten zu übergeben. Bei den Laudationes brauchte Redner Sepp Schmid einen sehr langen Atem, um all die Erfolge vorzustellen, die den Geehrten zugeschrieben waren, bevor sie ihre Pokale überreicht bekamen. Darunter waren auch Europa-, Deutsche und Bayerische Meistertitel sowie Cup-Sieger.                                      

Eine angenehme Aufgabe und eine große Freude war für Bürgermeister Sepp Schmid die Verleihung dreier Bürgermedaillen. Dabei wurde gemeinsam zurückgeblickt, um Menschen zu ehren, die sich in besonderer Weise um das kommunale Gemeinwesen verdient gemacht haben und deren Lebensweg durch ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement geprägt ist. Ewald Schmid wurde für seine herausragenden sportlichen Leistungen und der damit verbundenen positiven Darstellung der Gemeinde Arrach die Bürgermedaille in Bronze überreicht. Seit 2012 ist er Abteilungsleiter der Stockschützen des FC Ottenzell und hat (auch als aktiver Sportschütze) maßgeblich zum Erfolg der Abteilung in den letzten Jahren beigetragen. Ein Meilenstein war der Gewinn der DM 2018, waran er selber (ebenso wie in der Bundesliga-Mannschaft) als Teil der Mannschaft großen Anteil hatte. Auch als Bundestrainer der Jugend war er schon international unterwegs. Auf dem Siegerpodest standen die Ottenzeller unter seiner Leitung schon bei Kreis- und Bezirkswettbewerben, Vize im Bayernpokal und weiteren namhaften Wettbewerben. Florian Weber hat als Sportschütze über die letzten Jahre hinweg enorme Erfolge erzielt und erhielt ebenfalls dafür die Bürgermedaille in Bronze. In der Summe war Weber in den Jahren 2011 bis 2016 Sieger des Deutschland-Cups, 36-facher Bayerischer Meister, Deutscher Vize-Meister und zweifacher Deutscher Meister.                                                                                                                                                                                 Die Bürgermedaille in Gold ging an Professor Dr. Josef Eckl, der durch seine langjährige Arbeit im Gebiet der Heimatforschung, seine Mitgliedschaft im Arbeitskreis Heimatforschung des Landkreises Cham und seine Beiträge in den „Gelben Bänden“ seinen Heimatort über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt gemacht hat. Eckl gibt sein Wissen (als Mitglied der FH Weihenstephan hat er sich über Jahrzehnte hinweg das nötige Fachwissen angeeignet) gerne an interessierte Personen, Vereine und Institutionen weiter. Seine fachlich fundierten Vorträge beruhen auf einem großen Erfahrungsschatz. Mit seinem Lebenswerk, dem Heimatbuch „Dörfer im Wandel“, hat er der Gemeinde ein fundiertes Lese- und Nachschlagewerk hinterlassen. Auch als Ratgeber der Gemeindeverwaltung für geschichtliche Ereignisse ist er stets zur Stelle. Seit 36 Jahren bekleidet er in der Vorstandschaft der FFW Haibühl-Ottenzell das Amt des Schriftführers.                                                                


Mit einem kurzweiligen, heimatgeschichtlichen Vortrag über die Entwicklung der Gemeinde seit 1800 stellte er sein Wissen unter Beweis. Dabei gab Eckl Einblicke in das frühere Leben in den drei Dörfern, erläuterte Wohnverhältnisse, Landwirtschaft und Dorfhandwerk. In den Ausführungen wurde deutlich, dass die Elektrifizierung der Gemeinde Arrach 1920 begann und somit im Jahr 2020 Jubiläum gefeiert werden kann. Anhand zweier Beispiele zeigte Eckl den Beginn der Holzfabrikation (Holzspulenfabrikation Gaschler) und Lederfabrikation (1919 Beginn durch Franz Vogl, Josef Geiger und Xaver Obermeier) auf. Die Möbelfabrikation Vogl ist der einzig verbliebene Betrieb aus der Gründungsphase vor und um die Jahrhundertwende 1900. Sie wird heuer 100 Jahre alt. „In diesem Jahrhundert ist noch ein tiefgreifender Wandel zu erwarten. Bei aller Veränderung in den kommenden Jahrzehnten muss es gelingen, die hohe Lebensqualität unserer Heimat, die wir von unseren Vorfahren erhielten, an unsere Enkel und Urenkel weiterzugeben“, so das abschließende Resümee von Eckl.


Bei entspannter Atmosphäre genossen die Gäste den Abend, tauschten sich über das Zeitgeschehen aus und ließen sich die Delikatessen vom kalt-warmen Büfett (kredenzt von den Wirten Klaus Achatz, Andreas Meindl und Dieter Rackl) schmecken. Die feierliche Atmosphäre trug zu einem gelungenen und harmonischen Abend bei.

    

Die Geehrten und ihre größten Erfolge:       

                                                                                                               

ASV  Arrach (Sparte Inline):                                                                                                                                                                                

Almut Aschenbrenner: 2. Platz Europameisterschaft SL Masters, 1. Platz Senioren bei Deutscher Meister SL, 1. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3), 1. Platz Senioren Bayerische Meisterschaft SL (2016)                                                                                                                                                                                            

Florian Rabenbauer: 3. Platz Deutsche Meisterschaft SL Schüler (2016); 1. Platz Europameisterschaft PSL Schüler, 1. Platz Europameisterschaft SL Schüler, 1. Platz Deutsche Meisterschaft SL Schüler, 1. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Schüler (2017); 5. Platz Europameisterschaft PSL Herren, 1. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Jugend m, 2. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Jugend m, 3. Platz Bayerische Meisterschaft PSL Jugend m (2018)                                                                                


Christoph Silberbauer: 3. Platz Bayerische Meisterschaft RSL Schüler, 2. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Schüler, 2. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Schüler m (2016); 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Jugend (2017); 3. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Jugend m (2018)                                                                                                                                                                                               

Johanna Kolbeck: 1. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Kinder w; 2. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Kinder w, 1. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Kinder w (2017)                                                  


Tobias Koller: 2. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Kinder m, 1. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Kinder m (2016); 1. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Kiner m (2017)                                                                


Johannes Silberbauer: 2. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Junioren m (2016)                                                        


Melanie Lohberger: 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Kinder w, 2. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Kinder w (2017)                                                                                                                                               

Nina Heinrich: 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Jugend w (2016); 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Jugend w (2017); 3. Platz Bayerische Meisterschaft PSL Damen (2018)                                                


Michaela Lohberger: 3. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Schülerinnen (2017);  2. Platz Bayerische Meisterschaft RSL (1-3) Schülerinnen, 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Schülerinnen, 2. Platz Bayerische Meisterschaft PSL Schülerinnen (2018)                                                                                      


Felix Schelz: 3. Platz Bayerische Meisterschaft SL (1-3) Kinder m (2017)

 


FC OTTENZELL (Sparte Stockschießen):

Stockschützen Damen:                                                                                                                                       

1. Bundesliga Sommer und Winter: Corinna Winter, Lisa Kroner, Julia Stillfried (außerdem 4. Platz Deutsche Meisterschaft), Magdalena Bachl (außerdem 4. Platz Deutsche Meisterschaft), Michaela Eisenreich (außerdem 4. Platz Deutsche Meisterschaft), Anita Schmid (außerdem 4. Platz Deutsche Meisterschaft)

 

Stockschützen Herren:                                                                                                                                                                    

Johannes Faderl: Deutscher Meister und Champions League                                                                                                         

Manuel Schmid: Deutscher Meister und Champions League sowie Doppelweltmeister im Team im Herren-Ziel-Team und im Herren-Team (absoluter Höhepunkt seiner bisherigen Karriere)                                               

Robert Riedl: Deutscher Meister und Champions League                                                                                                            

Ewald Schmid: Deutscher Meister und Champions League                                                                                                    

Klaus Emberger: Deutscher Meister und Champions League                                                            

Wilhelm Klingseisen: Champions League                                                                                                                                           

Helmut Buhl: Champions League

 



OSSERSCHÜTZEN LAMBACH (Abteilung Künische Freibogenschützen):


Laura Weinfurtner (Europameisterin im Bogenschießen bei den „European Bowhunter Championships“

 

REITSPORT

           


Magdalena Eckl: 6. Platz Verbandsjugend-Cup im A-Springen (2011); 5. Platz Internationaler Vierkampf in München-Riem, 4. Platz Verbandsmeisterschaft Niederbayern/Oberpfalz mit Aufnahme in den Regionalkader (2012); unter den Top 10 der Bayerischen Meisterschaft in Ansbach (2013); 1. Platz A-Dressur mit Wertnote 8.0 (2014); 1. Platz A-Springen mit Wertnote 8,7 (2016); 1. Platz Jungpferdespringen der Klasse M in Ranshofen/Österreich (2017); 1. Platz Stilspringen Klasse L mit Wertnote 8,3, 1. Platz in einer L-Dressur, 1. Platz in einer Springprüfung Klasse M in Landau (2018); aktuell: Gewinnerin des Amateurförderpreises im M-Springen (kostenlose Teilnahme für einen Kaderlehrgang Springen im Frühjahr 2019) in Straubing-Aufroth 




Berichte: Regina Pfeffer

Bilder: Martina Münsterer









Wasserkrise in Arrach beendet                                                                                

Bürgermeister Sepp Schmid erklärt Wassernotstand in der Gemeinde für beendet – gemeindliche Wasserversorgung für die nächsten Jahrzehnte gesichert


Wasser war in diesem Sommer und Herbst Mangelware in der Gemeinde Arrach. Das sich verabschiedende Jahr endet jedoch noch mit einer guten Nachricht: Der im Oktober ausgerufene Wassernotstand ist seit Freitag beendet. Die Arracher können wieder Autowaschen und Blumengießen.                                                                                                                                        


Bürgermeister Sepp Schmid und Geschäftsleiterin Tanja Altmann haben sich vehement dafür eingesetzt, um noch vor Weihnachten eine Bohrgenehmigung für einen Tiefbrunnen im Bereich der Entsäuerung Mühlwiesen zu bekommen. Große Unterstützung bekamen sie dabei von den Fachstellen im Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt. Der gemeindliche Bauhof hat sich am vergangenen Donnerstag mit ganzen Kräften bemüht, die Leitungen dafür in den Boden zu verlegen. Der von der Gemeinde beauftragte Wasserwart Ernst Stiegler installierte zusammen mit seinem Nachfolger Mario Schmuderer noch am Freitag die Pumpe, um einen Notbetrieb zu starten, nachdem die Wasserprobe als einwandfrei deklariert und freigegeben wurde. Dank des Geologen Andreas Raum und einem Wünschelrutengänger wurde bereits im Vorfeld geprüft, ob an dieser Stelle Wasser zu finden wäre. 


Das Bohrteam der Firma Streicher mit Ingenieur Stefan Graziani hat die Bohrung sozusagen noch „mit eingezwickt“, da für diese Jahr eigentlich keine Kapazitäten mehr frei waren, und sogar den Weihnachtsurlaub verschoben, um hier zu helfen. Erfreulicherweise fand man genau an der festgelegten Stelle eine überaus ergiebige Wasserader. Die genaue Schüttung kann derzeit nicht ermittelt werden, da selbst die leistungsstärkste Pumpe nicht in der Lage ist, den Wasserstand für Pumpversuche zu senken, so der Bürgermeister in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Somit kann mit dieser Pumpe täglich rund 170 Kubikmeter Wasser entnommen werden, ohne den Wasserstand zu beeinträchtigen. Dies entsprecht circa 2/3 der vom HB Mühlwiesen gelieferten Tagesmenge für Arrach und Haibühl. „Somit ist die gemeindliche Wasserversorgung wohl für die nächsten Jahrzehnte gesichert“, so Schmid. Auch am HB Dachsberg kann momentan die immer noch nicht ausreichende Quellschüttung in Spitzenzeiten mit circa 35 bis 40 Kubikmeter Wasser täglich aus dem gebohrten Tiefbrunnen ergänzt werden.     


„Viele fleißige Hände haben das Unmögliche möglich gemacht und so ist der Speicher Mühlwiesen seit Freitag voll. Ansonsten hätten wir spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag kein Wasser mehr gehabt“, so Bürgermeister Sepp Schmid erleichert. Der Wasserstand sank seit letzter Woche trotz anhaltender Regenfäll um 30 Zentimeter pro Tag. Somit ist der Notstand jetzt beendet. Dank der zahlreichen Helfer und Unterstützer, wie die Familie Reinhard Zellner aus Arrach, Familie Wiesmüller vom Sandbach in Haibühl, aber auch die Bewohner von Drittenzell, welche die Bohrung am Dachsberg nicht (wie Gerüchte sagten) blockiert hatten, sondern die nur ihre privaten Brunnen nicht gefährdet wissen wollten. „Es soll niemand sagen, er hätte nicht dasselbe getan, wenn er in dieser Lage gewesen wäre“, so Schmid. Somit dürften die ganzen Gerüchte und Anschuldigungen, die Gemeinde habe nichts gegen den Wassermangel getan, endgültig ins Reich der Märchen verbannt werden. „Ich behaupte sogar: keine Gemeinde hat es so schnell geschafft, dem Wassermangel Herr zu werden“, sagte Sepp Schmid. 


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Pressebericht u. Bilder: Regina Pfeffer




                                                                                       



Beratungsstelle des Bezirks Oberpfalz - Beratung und Information für Menschen mit Behinderung und Menschen mit Pflegebedarf

Die Beratungstermine des Bezirks Oberpfalz finden im Landratsamt Cham, Zimmer 005 – Erdgeschoss jeweils Donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr statt.


Beratungstermine für 2019: 10. Januar, 24. Januar, 7. Februar, 21. Februar, 7. März, 21. März, 4. April, 18. April, 9. Mai, 13. Juni und 27. Juni





                                                                                                                                                                           


Info zum Wertstoffhof:

Es wird darauf hingewiesen, dass Rasenschnitt derzeit nur während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes abgegeben werden darf. Die Abgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten wird erst nach Fertigstellung der Verbindungsstraße zur Eckstraße möglich sein.

Holzige Gartenabfälle dürfen dauerhaft nur während der Öffnungszeiten abgegeben werden!

Es ist strengstens untersagt, holzige Gartenabfälle außerhalb der Öffnungszeiten über die Mauer des Wertstoffhofes zu entsorgen. Zuwiderhandlungen hiergegen werden verfolgt.