Gemeinde Arrach

Landkreis Cham

 
 

Die Seniorenkontaktstelle informiert: Im Landratsamt existiert bereits seit November 1997 eine Seniorenkontaktstelle, die Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und Koordinationsstelle für die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Behörden und Institutionen ist.

Die Seniorenkontaktstelle erstellt Informationsbroschüren wie den Seniorenwegweiser, den Behindertenwegweiser und die sehr gut angenommene Notfallmappe. Den größten Zuspruch findet jedoch immer noch die zweimal im Jahr erscheinende Seniorenzeitung „Abseits-DENKSTE“ in der lustige Geschichten und Gedichte, Ausflugsvorschläge und Informationen für Senioren vorgestellt werden.

Meist werden der Seniorenkontaktstelle Fragen zum Thema Schwerbehinderung und Pflege gestellt. Neu im Angebot der Seniorenkontaktstelle ist auch das Angebot einer Wohnraumberatung. Viele Wohnungen sind nicht barrierefrei und bergen Gefahren. So kann ein loser Teppich oder ein Verlängerungskabel zur Stolperfalle werden. Ein zweiter Handlauf beim Treppenaufgang, die Erhöhung von Sitz- und Schlafgelegenheiten oder der Umbau des Bades können die Sicherheit und den Verbleib in der eigenen Wohnung gewährleisten. Für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gibt es bei Schwerbehinderung (mindestens 50%) die Möglichkeit eines Zuschusses in Höhe von 10.000 Euro.

Unter der Telefonnummer 09971/78-291oder 78-292 stehen Ihnen Herr Michael Ruhland und Frau Martina Pfeilschifter gerne für Fragen zur Verfügung.

 

 


Gesetzliche Unfallversicherung für pflegende Angehörige

 

Nicht erwerbsmäßig tätige häusliche Pflegepersonen sind bei den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern beitragsfrei versichert, wenn sie einen Pflegebedürftigen (im Sinne des § 14 des SGB XI) pflegen. Der Versicherungsschutz bezieht sich auf Tätigkeiten der Pflegebereiche Körperpflege, Ernährung, Mobilität sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung, wenn diese überwiegend dem Pflegebedürftigen zugutekommen.

Dafür gelten die folgenden Voraussetzungen:

  • Die Pflege darf nicht erwerbsmäßig erfolgen

Das ist der Fall, sofern Sie für Ihre Pflegetätigkeit keine finanzielle Zuwendung erhalten, die das gesetzliche Pflegegeld übersteigt. Bei nahen Familienangehörigen wird allgemein angenommen, dass die Pflege nicht erwerbsmäßig erfolgt.

  • Die Pflege muss in der häuslichen Umgebung stattfinden

Ihre Pflegetätigkeit muss also entweder in Ihrem Haushalt oder in der Wohnung des Pflegebedürftigen erfolgen. Dabei kann es sich auch um ein Senioren- oder Pflegeheim handeln. Möglich ist auch, dass Sie den Pflegebedürftigen im Haushalt einer dritten Person pflegen. Der zeitliche Umfang der übernommenen Pflegetätigkeit ist für den Versicherungsschutz nicht von Bedeutung.


Was ist nach einem Unfall zu tun?

Bei einem Unfall muss innerhalb von drei Tagen eine Unfallanzeige an die KUVB gesandt werden. Vordrucke dafür sind im Internet unter www.kuvb.de Service - Unfallanzeigen – zu finden. Wenn Sie als Pflegeperson nach einem Unfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, sollten Sie dem Arzt unbedingt sagen, dass Sie den Unfall bei der Pflege erlitten haben. Er rechnet dann direkt mit der KUVB ab und nicht mit Ihrer Krankenkasse.

Tödliche Unfälle müssen sofort gemeldet werden, entweder per Telefon 089 36093-0 oder Fax 089 36093-135

Quelle: Zeitschrift Zu Hause pflegen – gesund bleiben! Ausgabe 2/Winter 2016

Kommunale Unfallversicherung Bayern

Bayerische Landesunfallkasse

Ungererstraße 71

80805 München

Telefon: 089 36093-0

Internet: www.kuvb.de