Gemeinde Arrach

Landkreis Cham

 
 

 

Seniorenbetreuung in der Gemeinde Arrach – eine Erfolgsgeschichte!

 

 

Die Senioren der Gemeinde Arrach haben das Glück, mit Marion Weber eine äußerst engagierte Seniorenbeauftragte zu haben, die ihnen in vielen alltäglichen Situationen mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Im Juni 2014 hat sich Arrach dazu entschlossen, die erweiterte Seniorenbetreuung zu schaffen, womit das Betreuungsangebot deutlich größer wurde. Arrach war damit im Übrigen die erste Kommune im Landkreis Cham mit diesem Konzept.

 

Das Angebot beschränkt sich nicht nur auf die Organisation von Veranstaltungen und Ausflügen für unsere älteren Mitbürger.

Da es immer schwieriger wird, im Alter mobil zu sein, bietet Frau Weber den Senioren zudem kompetente Hilfestellung etwa bei Einkäufen oder Behördengängen an.

 

Der rege Zuspruch zeigt von der Notwendigkeit einer Hilfestellung älterer Mitbürger; bringt das Leben bekanntlich ein stetig steigendes Maß an Komplexität und „Papierwust“ mit sich.

 

Gegenseitige Besuche bei benachbarten Seniorenkreisen sowie Info-Besuche beim Landratsamt Cham gehören für die Seniorenbeauftragte zur Selbstverständlichkeit, um „am Ball zu bleiben“ sowie den Seniorenkreis abwechslungsreich und vielfältig zu gestalten.

 

Man kann wohl behaupten, dass die Gemeinde Arrach mit der hauptamtlichen Seniorenbetreuung ein Erfolgsprojekt geschaffen hat, das seinesgleichen sucht.

 

 

 

 

Erreichbarkeit von Frau Weber:

Tel. 09946 650 oder

0174 6567173

Email: marionweber1@gmx.de


 

 

 

 



 

  

 

 


Programm Seniorenkreis Gemeinde Arrach 2017


30.01.2017             Jahresrückblick im Gasthaus Klaus Achatz

17.02.2017             Vortrag Klausenhof, Wohnungsanpassung im Alter

10.03.2017             Theaterfahrt Bad Kötzting, Abfahrt 15.15 Uhr, vorher Einkehr

                                  beim Lindner

24.04.2017             Vortrag im Klausenhof

19.05.2017             Muttertagsfeier

08.06.2017             Pfingsten Seniorennachmittag

19.06.2017             Ausflug nach Tschechien

24.07.2017             Ausflug zum Brombachsee

25.09.2017             Ausflug

23.10.2017             Ausflug St. Englmar Waldwipfelweg

13.11.2017             Vortrag im Klausenhof

01.12.2017             Christkindlmarkt  Guteneck

11.12.2017             Weihnachtsfeier Arrach


Bitte auch die jeweiligen Meldungen in der Tagespresse beachten!

 



Senioren feierten stimmungsvoll bayerisch-weißblau               


Zünftiges Oktoberfest bei den Arracher Senioren


Ganz wie auf dem großen Vorbild, dem Münchner Oktoberfest, hieß es auch auf dem Oktoberfest der Arracher Senioren: „O‘zapft is“. Seniorenbeauftragte Marion Weber hatte dazu eingeladen und in liebevoller Vorarbeit die Tische im Klausenhof zünftig weiß-blau dekoriert. Sie konnte sich über den guten Zuspruch von 43 Junggebliebenen freuen. Auch Bürgermeister Sepp Schmid schaute bei der munteren Truppe vorbei und mischte sich unters Geschehen.


Dass die Stimmung hochkochte, dafür sorgte das Musiker-Duo Erwin Breu und Daniel Kuen, die es vortrefflich verstanden, dass die Senioren nicht lange auf ihren Plätzen blieben. So manches Zipperlein war vergessen, als eine Reihe mutiger Tanzpaare ihre Runden drehten. Marion Weber ließ sich mit einigen Gstanzln hören. Dazwischen wurde gesungen, gelacht und geschunkelt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls ausreichend gesorgt. Kaffee und Kuchen (gebacken von den Seniorinnen, die sich gerne dafür bereit erklärt hatten) sowie Weißwürste, Brezen und Bier ließen keine Hunger- bzw. Durstgefühle aufkommen. Als weitere Termine stehen fest: Montag, 13. November Gemütliches Kaffeetrinken mit Vortrag im Klausenhof, Samstag, 2. Dezember Fahrt zum Christkindlmarkt nach Schloss Guteneck (bei Nabburg/Oberpfalz) und Montag, 11. Dezember Weihnachtsfeier im Gasthaus Schmidberger (Berghof/Heindl).


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Bericht u. Bilder: Regina Pfeffer





Pressebericht vom Seniorenausflug im September:

Ruhmeshalle und klösterliche Bescheidenheit           

                                                                                                                    

Arracher Senioren waren wieder „on tour“ - Kelheim mit Kloster Weltenburg war diesmal das Ziel 


Zwei geschichtlich herausragende Sehenswürdigkeiten hatte der Tagesausflug der Arracher Senioren im September zum Ziel: zum einen war es das Kloster Weltenburg, das die Reisegesellschaft beeindruckte, zum anderen die Befreiungshalle in Kelheim. Zur Abfahrt am frühen Morgen versammelten sich 23 Teilnehmer aus den drei Ortsteilen, um zusammen mit ihrer Seniorenbeauftragten Marion Weber in Richtung Altmühltal zu starten.   


Bei idealen Reisebedingungen erreichten sie gegen 10.30 Uhr Kelheim. Bei der Schiffsanlegestelle bestiegen die Damen und Herren das Fahrgastschiff, um damit dem romantischen Donaudurchbruch (entstanden vor rund 180 000 Millionen Jahren) entgegen zu schippern. Das bizarre Geotop ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und heißt offiziell „Weltenburger Enge“. Die Senioren waren beeindruckt von den imposanten Felswänden, die zu beiden Seiten aufragen, durch die sich die Donau in den Jahrtausenden ihren Weg bahnte. 


Nach einem traditionellen bayerischen Mittagessen in der Weltenburger Klosterschenke wurden die Junggebliebenen schon von Ernie Christl erwartet, die sie durch die schöne Klosterkirche St. Georg führte. Das um 620 gegründete Kloster Weltenburg gilt als das älteste Kloster Bayerns und beheimatet unschätzbare Kunstwerke. Schon im achten Jahrhundert übernahmen die Mönche an diesem markanten Ort die Regeln des heiligen Benedikt. Wechselvoll und zum Teil dramatisch verlief die Geschichte des Klosters. Die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716 bis 1739 erbaute und ausgestaltete Abteikirche zählt zu den Spitzenleistungen des europäischen Barocks. Bis in unsere Tage erklingt täglich zu festgelegten Zeiten das Chorgebet der Mönche. Im Jahre 1803 fiel Weltenburg der Säkularisation zum Opfer und wurde aufgelöst. Es wurde aber schon 1842 durch König Ludwig I. von Bayern als Priorat wiedererrichtet und von Mönchen aus Metten besiedelt. Seit dem Jahre 1913 ist Weltenburg wieder Abtei.    


Wohlbehalten mit dem Schiff wieder in Kelheim angekommen, war die Besichtigung der von weitem sichtbaren Befreiungshalle auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Die von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 wurde 1842 in Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen und 1863 vollendet. Der mächtige Rundbau wurde aus Kelheimer Kalkstein erbaut. Auf der Außenfassade befinden sich 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen Volksstämme, im Innenbereich reichen sich 34 Siegesgöttinnen aus Carrara-Marmor die Hände. Danach ging es  – unterbrochen durch eine gesellige Kaffeepause -  mit dem komfortablen Reisebus wieder gemütlich nach Hause.



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer







Pressebericht vom Seniorenausflug im Juni:

Prunk und Romantik in Osteuropa                                                                     

Arracher Seniorenausflug führte nach Tschechien – St.-Maurus-Schrein auf Schloss Bečov beeindruckte nachhaltig


Wieder einmal war das benachbarte Tschechien das Ziel des Arracher Seniorenausfluges. Als versierter Organisator stand erneut Herbert Grasse der Seniorenbeauftragten Marion Weber zur Seite. 35 gut aufgelegte Teilnehmer nahmen bei herrlichem Sommerwetter im Reisebus Platz und ließen sich zunächst durch den wunderschönen Kaiserwald chauffieren. Während der Fahrt stimmte der gebürtige Prager Grasse seine Zuhörer mit historischen Fakten und Anekdoten auf die einzelnen Stationen ein. Der Kaiserwald ist ein Höhenzug im Bäderdreieck Marienbad, Karlsbad und Franzensbad. Einst bekannt durch reiche Bodenschätze und die Porzellanindustrie ist er jetzt mit seinen Mooren Naturschutzgebiet.                         


Die spätgotische Burg und das Barockschloss in Bečov nad Teplou (Petschau) war das erste Ziel. Die Burg, die als Zollstelle in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde, ist die unübersehbare Dominante im malerischen Tal der Tepl (Teplá). wurde Das Schloss unterhalb der Burg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Die 75-minütige deutschsprachige Führung durch die Repräsentationsräume im kühlen Schloss war (trotz der vielen Treppen) überaus interessant. Der ehemalige Besitzer machte mit der Geschichte der Schlossanlage, seiner baulichen Entwicklung und seinen Inhabern bekannt. Besondere Erwähnung verdienten sich die gut erhaltene Schlossbibliothek und die Schlosskapelle des hl. Peter.                                                                                                     

Die besondere Aufmerksamkeit der Besucher jedoch zog der romanische Reliquienschrein des heiligen Maurus, ein außergewöhnlich wertvolles Zeugnis der Goldschmiedekunst im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts, auf sich. Der aus dem Rheingebiet stammende, vergoldete und mit Edelsteinen verzierte Schrein gilt als das zweitwertvollste Kunstwerk in der Tschechischen Republik (nach den Kronjuwelen) und hat einen unsagbaren Wert. Dienen sollte er zur Aufbewahrung der sterblichen Überreste des heiligen Maurus, später wurden noch Reliquien von Johannes dem Täufer, des heiligen Timotheus und Apollinaris beigelegt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Schrein von den damaligen Besitzern, die flüchten mussten, versteckt und im Jahre 1985 von der tschechoslowakischen Kriminalpolizei unter dem Fußboden der gotischen Burgkapelle entdeckt. Seit 2002 ist das Reliquiar der Öffentlichkeit zugänglich. Die sichtlich beeindruckten Senioren erhielten Gelegenheit, den Reliquienschrein im tresorartigen Ausstellungsraum in der Glasvitrine aus nächster Nähe zu betrachten und wurden mittels eines Filmes über seine Entdeckung informiert.                                


Beim gemütlichen Mittagessen im nahen Gasthaus wurde noch ausgiebig über die Eindrücke gesprochen. Aus Zeitgründen wurde kurzerhand die Reiseroute geändert. Statt Franzensbad steuerte man Pilsen an. Der Aufenthalt im historischen Zentrum der europäischen Kulturhauptstadt wurde gerne für einen Eisbecher oder ein kühles Getränk genutzt. Danach wurde endgültig die Heimfahrt nach Arrach angetreten. Am Ortseingang der Ortschaft Janovice nad Uhlavou, der Partnergemeinde von Arrach, machte Herbert Grasse auf das Ortsschild mit dem Wappen der Gemeinde Arrach aufmerksam.                                                             


Seniorenbeauftragte Marion Weber bedankte sich herzlich bei Grasse für die Reiseleitung. Auch im nächsten Jahr soll wiederum eine Fahrt ins Nachbarland (evtl. Franzensbad und Eger) ins Programm aufgenommen werden. Zunächst aber geht es am Montag, 24. Juli zum Brombachsee im Fränkischen Seenland. 



Bild u. Bericht: Regina Pfeffer